Debre Berhan Selassie

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Unweit von Gondar liegt das Kloster Debre Berhan Selassie, das durch seine wunderschönen und einmaligen Wandmalereinen aus dem Jahre 1694 geschmückt ist. Debre Berhan Selassie bedeutet übersetzt „Kloster der Dreieinigkeit auf dem Berge des Lichts“ und wurde von Kaiser Iyasu um das Jahr 1700 gegründet.


Beeindruckend und überraschend zugleich ist wie flächendeckend die Malereien in dem für Besucher zugänglichen Vorraum angebracht sind.


Selbst von der hölzernen Klosterdecke schauen geflügelte Engelsköpfe auf die Besucher hinab. Die berühmten Deckengemälde sowie Wandmalereinen gehören zu dem kostbarsten der Ikonographie Äthiopiens.


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An den Seitenwänden präsentiert sich jeweils ausführlich und liebevoll detailliert das Leben Christi und Marias. Weiterhin sind allerhand Heilige wie beispielsweise der Heilige Michael oder Georg mit dem Drachen dargestellt. So füllen sich die Wände mit Szenen aus dem Neuen und Alten Testament. Im Inneren des Klosters ist alles gänzlich bemalt, so dass es keine einzige freie Stelle mehr an den Wänden zu finden gibt. Debre Berhan Selassie ist damit wahrscheinlich die schönste Klosterkirche Gondars. Als einziges Gotteshaus, das die Invasion der Derwische überstand, wurde dieses Juwel von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.




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