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Harar

Abseits der “Historischen Route” im Osten des Landes liegt innerhalb einer 3.300 Meter langen mächtigen Stadtmauer Harar, die Hochburg der äthiopischen Muslime.

Weiß verputzte und verschachtelte Häuser, schmale Gassen, unzählige Moscheen und Schreine, farbenfrohe Märkte und in bunte Tücher gehüllte Frauen sind typisch für die Stadt.

Erkunden Sie die „Weiße Stadt“ Harar in Äthiopien!

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Äthiopien

„Weiße Stadt" Harar
4 Tage Kultur erleben

  • Pirschfahrt im Awash-Nationalpark
  • Altstadt von Harar (UNESCO)

Im Osten des Landes, am Rande des Großen Afrikanischen Grabenbruchs gelegen, zeigt sich Harar, die Hochburg der äthiopischen Muslime. Die „Weiße Stadt“ begrüßt seine Besucher mit einem Hauch von Weihrauch in den engen Gassen und seinen sich überall auftürmenden Minaretten. Ein Bummel durch die verschlungenen Straßen führt an traditionellen Stadthäusern, unzähligen Moscheen und farbenfrohen Märkten vorbei.

Die alte und heilige Stadt, die im Jahr 1520 gegründet wurde, stellt mit ihren 99 Moscheen das muslimische Zentrum Äthiopiens dar und fungierte einst als Pilgerziel für Muslime aus der ganzen Welt. Die typisch indisch und arabisch Atmosphäre prägt den Alltag der Einwohner hier.

Am deutlichsten wird der muslimische Einfluss durch die Großen Moscheen, die das gesamte Stadtbild überragen. Dennoch hat sich in Harar ein friedliches Nebeneinander der Religionen entwickelt, das von der UNESCO mit dem „Cities-for-Peace-Preis“ gewürdigt worden ist.

Aktivitäten & Sehenswertes

Altstadt

Stadttor von Harar
#author#Jörg Ehrlich#/author#Stadttor von Harar

Harars Altstadt umgibt eine dicke etwa drei Kilometer lange Stadtmauer aus dem 16. Jahrhundert und besticht durch weiße, eng aneinander stehende Häuschen sowie bunte duftende Märkte. Fünf mächtige Stadttore repräsentieren den einzigen Zugang in die orientalische Welt von Harar, die zur „Historischen Route“ Äthiopiens unweigerlich dazu gehört. Ein sechstes Tor eröffneten die Italiener 1936 während ihrer Besatzungszeit.

Seit 2006 gehört die Altstadt auch zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Die eigentliche Innenstadt misst nur gut einen Quadratkilometer und ist geprägt von einer Mischung christlicher und muslimischer Bauten, Geschäften und Märkten. Wahrzeichen der Stadt sind der Palast Meneliks II und die weiße Jamii-Moschee. Die von Mauern umgebene Altstadt von Harar wird oft auch als „Jugol“ bezeichnet. Harars heutiges Erscheinungsbild zeichnet sich als islamische Stadt mit unzähligen engen Gässchen und nach außen geschlossenen Fassaden aus. Harar gilt nach Mekka, Medina und Jerusalem als viertheiligste Stadt des Islam. Dadurch erhielt die Stadt einst von europäischen Reisenden den Beinamen „Timbuktu des Ostens“.

Märkte

Frisches Gemüse auf dem Markt in Harar
#author#Jörg Ehrlich#/author#Frisches Gemüse auf dem Markt in Harar

Über die Jahrhunderte hinweg war Harar schon immer bedeutendes Handelszentrum. Auf den geschäftigen Märkten wird auch heute noch wie eh und je mit Weihrauch, Vieh, Arabica-Kaffee, Basilikum und Körbe gehandelt. Die Märkte sind direkt an den fünf Stadttoren angesiedelt; ideal um auch als Durchreisender schnell noch ein Mitbringsel zu ergattern.

Farbenprächtige Tücher und Schals auf dem Markt in Harar
#author#Jörg Ehrlich#/author#Farbenprächtige Tücher und Schals auf dem Markt in Harar

Auf den Märkten findet man allerhand meisterhafte Handwerkskunst: gewebte Textilien, filigrane Korb- und Silberwaren sowie Schmuck aller Art, hübsch gebundene Bücher und farbenprächtige Tücher und Schals. Harar ist berühmt für sein Kunsthandwerk. Korbflechtereien aus Harar sind in ganz Äthiopien bekannt. Der bunte Christliche Markt befindet sich direkt vor einem der Stadttore im Westen der Stadt.

Filigrane Korbflechtereien auf dem Markt in Harar
#author#Jörg Ehrlich#/author#Filigrane Korbflechtereien auf dem Markt in Harar

Auf dem Moslem Markt bieten farbenfroh gekleidete Frauen Früchte, Flechtarbeiten sowie Gold- und Silberschmuck an. Die Frauen tragen dabei oftmals rote, purpurfarbene oder schwarze Gewänder und orangefarbene Schals über knöchellangen Samthosen. Außerdem ist die Stirn durch Plättchen geschmückt, Reifen zieren ihre Fußgelenke und an mancher Nase blinkt ein goldener Ring. Die vollen Gewänder der Landfrauen sind im Gegensatz dazu aus beigefarbenen und grauen Stoffen. Somalifrauen verkaufen auf dem Souk Butter, die von Frauen gern als Pomade zum Fetten der Haare verwendet wird.

Die Hyänenmänner von Harar

Zu Besuch bei den Hyänenmännern von Harar
#author#Jörg Ehrlich#/author#Zu Besuch bei den Hyänenmännern von Harar

Einige Männer pflegen in Harar einen Brauch der besonderen Art, dem auch Touristen beiwohnen können. Wilde Hyänen wurden so dressiert, dass sie nachts auf die Rufe der Harar-Männer hören und sich von ihnen mit Aas füttern lassen. Beeindruckend sind diese Szenerien allein schon daher, weil wilde Hyänen sehr scheue Tiere sind. Wer dieses Schauspiel beobachten möchte, sollte sich in jedem Fall im Vorfeld anmelden.

Rimbauds Wohnhaus

Rimbauds Wohnhaus in Harar
#author#Jörg Ehrlich#/author#Rimbauds Wohnhaus in Harar

1854 bis 1891 lebte der berühmte französische Schriftsteller Arthur Rimbaud in Harar. Der Abenteurer war als Kaffeehändler, Waffenhändler, Fotograf und Forscher in Ostafrika unterwegs. Noch heute ist sein großes, schloss-ähnliches Haus zu besichtigen, was mit Mitteln der UNESCO restauriert wird.

Rimbauds Wohnhaus in Harar
#author#Jörg Ehrlich#/author#Rimbauds Wohnhaus in Harar

In der exklusiven Rimbaud-Villa werden Bilder ausgestellt, darunter eine Sammlung wunderschöner Fotografien aus dem 19. Jahrhundert von der Stadt, wo der Dichter wahrscheinlich seinen Frieden fand.

Jamii Moschee

Jamii Moschee in Harar
#author#Jörg Ehrlich#/author#Jamii Moschee in Harar

Die im 16. Jahrhundert erbaute weiße Jamii-Moschee ist eines der Wahrzeichen von Harar. Sie besitzt zwei gedrungene Minarette und wird von der Adal-Moschee vor dem Erer-Tor überragt. Frauen bleibt der Zutritt verwehrt. Die Jamii-Moschee darf nicht fotografiert werden.

Unterkünfte

  • Heritage Plaza Hotel
  • Wonderland Hotel

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