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Der Vulkan Erta Ale

Auf dem Weg durch die Wüste Danakil kommt man um ihn nicht herum – den Schildvulkan Erta Ale. Dieser erhebt sich im Afar-Dreieck im Nordosten Äthiopiens 613 m über dem Meeresspiegel.

Der Lavasee im Inneren des Kraters

Am Kraterrand des Erta Ale
#author#Margit Müller#/author#Am Kraterrand des Erta Ale

Im Kraterinneren verbirgt sich eine wahre tektonische Rarität – ein gigantischer Lavasee. Das Besondere an diesem ist sein eher „ruhiges Wesen“. Nur selten kommt es zu wirklich starken Eruptionen. Und dennoch hat eine Eruption im Januar 2017 dafür gesorgt, dass der Spiegel des Lavasees stark abgefallen ist. Zwischenzeitlich brodelte das zähflüssige Gesteinsmaterial daher in 100 m Tiefe vor sich hin, sodass sich die Sicht auf den Lavasee stark verändert hatte.

Tagsüber wirkt der See relativ trist; nachts hingegen zeigt sich eine lebendig glühende Masse auf der dünne, bereits erkaltete Lavaplatten entlang driften, sich zusammenschieben, wieder auseinander gleiten, absinken und als geschmolzenes Magma erneut empor steigen. Ein einzigartiges Naturschauspiel für jedermann.

Trekking-Aufstieg zum Rand des Erta Ales

Der Aufstieg zum Rand des Kraters ist für jeden sportlich aktiven Reisenden möglich. Die Steigung fällt eher moderat aus. Der Weg hinauf ist gut begehbar und dauert etwa 3-4 Stunden, der Abstieg etwa 1 Stunde weniger. Größte Herausforderung sind die hohen Temperaturen und Dämpfe. Deshalb sollten geplante Touren eher in den Abend- bzw. Morgenstunden durchgeführt werden.

Vulkan Erta Ale
#author#Jörg Ehrlich#/author#Jörg Ehrlich (Geschäftsführer bei DIAMIR) am Vulkan Erta Ale

„Unglaublich! Man steht etwa 10-15 m neben dem brodelnden Vulkanschlund, in dem es 5 m unter einem selbst schwabbert und blubbert. Ab und zu wird glühende Lava, die bis zu 2.000 Grad heiß sein soll, etwa 10 m hoch geschleudert. Ein außergewöhnlich tolles Erlebnis!“ (2014)